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18. Juli 2018

Pilotenfehler wohl Ursache für Absturz in Kuba

Die Auswertung des Flugschreibers habe ergeben, dass die Piloten der mexikanischen Fluggesellschaft Damojh in einem zu steilen Anstellwinkel aus Havanna gestartet waren, was zu einem Strömungsabriss und dem anschließenden Absturz mit 111 Toten führte, so die Airline. Damojh fordert daher, dass das von Mexikos Luftverkehrsbehörde verhängte Flugverbot aufgehoben werden soll. Dem widerspricht die mexikanische Flugaufsicht, denn die Kubaner untersuchten den Vorfall noch. Aero

Ende des Ausnahmezustands in der Türkei

Heute läuft der seit zwei Jahren andauernde Ausnahmezustand zwar offiziell aus. Im Gegenzug will das Parlament in Ankara jedoch in der Nacht auf Donnerstag neue "Anti-Terror-Gesetze" erlassen. Regierungskritische Medien warnen, dass Präsident Erdogan mit neuen Dekreten den Ausnahmezustand unter einem anderen Namen in "normales" Recht übersetzen lassen will. Saarbrücker Zeitung

Thailändische Polizei kontrolliert Ausflugsboote

Als Folge des schweren Bootsunglücks vor Phuket vor knapp zwei Wochen mit vielen Toten werden alle 300 bis 400 Tourenboote unter die Lupe genommen. Wer sich nicht an die Sicherheitsvorschriften halte, müsse im Hafen bleiben, so ein Vertreter der Touristenpolizei. Er kündigte an, auch die Taxis und Reisebusse überprüfen zu wollen. Farang

Blue Hole, das blaue Massengrab im Roten Meer

Fast 150 Taucher verloren an dem bekannten Tauchspot zehn Kilometer nördlich von Dahab an der Ostküste des Sinai am Golf von Aqaba ihr Leben. Die meisten Opfer kamen wegen eines Tiefenrauschs in der 110 Meter tiefen Höhle nicht mehr rechtzeitig an die Oberfläche. Nun dürfen nur noch geübte Sporttaucher mit spezieller Ausrüstung mehr als 40 Meter in die Tiefe sinken. Focus